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Chronik des Hauses

Hotel Schmidt-Mönnikes

Diese Familienchronik beginnt Anfang des 19.ten Jahrhunderts.

An der Ecke Drusenbergstraße/Wasserstraße steht das Hotel im Stadtteil Ehrenfeld. Hervorgegangen ist das Hotel aus dem von Franz Schmidt errichteten Restaurant zum Wiesental. Wieder aufgebaut wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg von den Eheleuten Erna und Ernst Schmidt. Christel Mönnikes (geb. Schmidt) und ihr Ehemann Winfried erweiterten das Hotel und wirdmittlerweile in 4. Gerneration von Sohn Jörg Mönnikes gefürt.

 

Wie alles begann.......

1920 kaufte Franz Schmidt die Vorstadtkneipe von der Schlegel Brauerei Bochum. Das Gebäude war eine alte verkommene Kneipe ohne sanitäre Einrichtungen, diese befanden sich im Hof hinter einem alten Stall. Der Eingang zum Lokal war an der Wasserstraße/Ecke Drusenbergstraße. Von der Gaststätte aus betrat man den Saal, der ein Fassungsvermögen von 200 Personen hatte. Im Garten befand sich eine offene Kegelbahn, die seit langem nicht mehr benutzbar worden war. Im Wirtschaftsgarten gab es zwei Liebeslauben.

Auf Franz und Pauline Schmidt wartete viel Arbeit....

 

Die Gaststätte wurde umgebaut, Damen- und Herrentoiletten wurden ins Haus verlegt.

Der Saal, neu erstellt, bot nunmehr 300 Personen Platz. Im Saal und Haus wurde eine Zentralheizung installiert. Es entstand eine gemütliche Gaststätte. Die Kegelbahn wurde neu gebaut und selbstverständlich auch überdacht. Der Wirtschaftsgarten wurde neu gestaltet. Ulmen sorgten für Schatten, dass einigen hundert Sitzplätzen Kaffee und Stuten ausgeschenkt werden konnte.

Franz Schmidt bekam die Konzession zur Führung des Gastronomiegeschäftes. Das Geschäft

florierte, doch das Schlegel-Bier schmeckte den meisten Gästen nicht.

Der Vertrag mit der Schlegel-Brauerei wurde abgelöst und fortan wurde Stauder Bier ausgeschenkt.

1924 verpachtete Franz Schmidt die Gaststätte, es waren schwere Zeiten mit hoher Arbeitslosigkeit.

1928 vermietete er 3 Zimmer und übernahm dann 1932 wieder die Gaststätte gemeinsam mit seiner Frau Pauline. Fortan florierte das Geschäft wieder. Ein leichter Wirtschaftsaufschwung brachte im Jahre 1933 wieder eine steigende Tendenz. Die Gaststätte und das Saalgeschäft gingen gut, zumal am Wochenende Tanz und Unterhaltung geboten wurden. Sehr oft wurde an den Wochenenden wegen Schlägereinen das Überfallkommando gerufen. Dies hatte zur Folge, dass der Ruf der Gaststätte litt. In der Bevölkerung sagte man:" Kennst du Bochums Tanzlokal, geh nach Schmidt im Wiesental."

Das änderte sich, als Sohn Ernst Schmidt mit seiner Frau Erna das Lokal übernahmen. Für viele Besucher der Gaststätte war Erna wie ein Sonnenschein. Mit Heiterkeit, Takt und Herzenswärme schaffte sie jene Atmosphäre und echtes Wohlbehagen, ohne die eine gepflegte Gastlichkeit undenkbar war.

1939 Zu Beginn des 2ten Weltkrieges ging Ernst Schmidt als Dolmetscher zur Marine und leitete später das Offizierskasino. Nach Beendigung des Krieges, kehrte er 1945 nach Bochum zurück. Was er in seiner Heimat vorfand, war ein riesiges Trümmerfeld. Es galt die Besitzung an der Drusenbergstraße wieder aufzubauen.

Der Not gehorchend wohnten die Familie im Keller und dann in der notdürftig wiederhergestellten Kegelbahn.

Am ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1947 wurde die Gaststätte neu eröffnet und so wurde jede verdiente Mark in den Auf- und Ausbau der Gaststätte gesteckt. Nach der Währungsreform ging es wieder stetig bergauf, das Wirtschaftswunder begann.

1953 wurde der Gedanke geboren, ein Hotel einzurichten. Der Saal und die Gartenwirtschaft wurden aufgegeben, der Eingang der Gaststätte wurde zur Drusenbergstraße verlegt. 1962 zog Ernst Schmidt sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Geschäft zurück. Die immer mehr zunehmende Arbeit im Wirtshaus

fiel auch Ehefrau Erni mit den Jahren immer schwerer, so verpachteten die Eheleute die Gaststätte inkl. Fremdezimmer für 5 Jahre. Anschließend machte Erni Schmidt mit Unterstützung von Tochter Christel weiter.

1966 heiratet Christel Schmidt den Holzkaufmann Winfried Mönnikes, der mit in das Geschäft einstieg.

Winni und Christel entschieden sich das Hotel um weitere 16 Zimmer zu erweitern und das Restaurant wieder zu verpachten. Das alte Stammhaus und das Restaurant wurden Zug um Zug vollkommen renoviert, einschließlich der Kegelbahn.

1972 bagann der erweiterte Bau des Hotels, der 1973 fertiggestellt wurde. Die Gaststätte wurde umgestaltet und bekam ein neues Gesicht. Nach völliger Renovierung von Küche und Gasträumen bekam die Gaststätte den Namen "Vitrine", gepaart mit guter deutscher Küche, wurde das Restaurant mit neuem Ambiente zu einem guten Speiselokal geführt.

1996 übernahm Sohn Jörg Mönnikes die Vitrine. Nach absolvierter Ausbildung sammelte er Berufserfahrung  in verschieden Betrieben wie Goldschmieding in Castrop-Rauxel, Schloß Hugenpoet in Essen-Kettwig und der Schweiz. Mittlerweile führt er Hotel und Restaurant, wieder verbunden mit Umbau- und Renovierungsarbeiten, eigenverantwortlich mit der gleichen Liebe zur Gastlichkeit, die ihm durch die vorangegangenen Generationen in die Wiege gelegt wurde.

 

 

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